Für alle statt für wenige.


Kopf oder Zahl – was ist uns wichtig

Von SPe, 19.Februar.2019

STANDPUNKT von Nadja Stadelmann Limacher

Der Luzerner Film „Kopf oder Zahl“ von Regisseur Reinhard Manz gastierte am letzten Sonntag in Wolhusen. Er zeigt eindrücklich, wie sich die Tiefsteuer-Strategie des Kantons Luzern auf die Bildung, das Gewerbe und die einzelnen Gemeinden auswirkt. Er thematisiert auch den vermeintlichen Firmenzuwachs in unserem Kanton.

In der anschliessenden Podiumsdiskussion wurde über folgende Fragen debattiert: Ist die Regierung viel zu weit oder nur etwas zu weit gegangen? Könnte man die Zitrone sogar noch mehr auspressen?
Laut Franz Grüter, Nationalrat der SVP, gehe es den SchülerInnen sehr gut, „die können neuerdings sogar die Schule schwänzen und streiken“. Für diese Aussage erntete er keinen Beifall.

Ich finde, es ist längst genug. Nach den Steuersenkungen schnürte der Kanton weitere Sparpakete, welche die Ärmsten treffen. Die Mehrheit verliert! Die Schere zwischen Arm und Reich darf nicht mehr weiter aufgehen.

Am 31. März haben wir alle die Wahl: Entweder im gleichen Zuge weitermachen oder den Mut zu einem Richtungswechsel aufbringen. Wenn es nach mir geht, bitte ein zünftiger Wechsel!


Podium zum Film «Kopf oder Zahl» in Wolhusen
Sonntag, 17. Februar 2019

Moderation:
Urs Bugmann

Gäste:
Alex Messerli, LehrerInnenverband Luzern
Franz Grüter, Nationalrat, SVP
Guido Roos, Kantonsrat, CVP
Andi Rieser, Kunstschaffender, Kantonsratskandidat, Grüne

www.luzern-derfilm.ch 
(noch Zusatzvorstellungen)