NEIN zur SVP-Chaos-Initiative

Zerstörerisch und menschenverachtend – die extreme Initiative ist ein Angriff auf die soziale Schweiz.

Trump und Co. stürzen die Welt ins Chaos. Ausgerechnet jetzt will die SVP die bilateralen Verträge mit der EU kündigen. Und zwar bereits, wenn die Schweiz um bloss noch 4 Prozent wächst. Dabei ist die Schweiz in diesen unsicheren Zeiten mehr denn je auf stabile Beziehungen zu Europa angewiesen.

Gleichzeitig ist die Initiative ein Angriff auf die Kaufkraft der Bevölkerung:
Export-KMUs gehen kaputt, Arbeitsplätze werden vernichtet und weil ohne Bilaterale auch der Lohnschutz wegfällt, sinken Löhne und Renten.

Die 1,5 Millionen EU-Bürger*innen, die hier leben, werden zu Menschen zweiter Klasse. Sie müssten jederzeit damit rechnen, dass ihre Kinder oder Ehepartner*innen ausgewiesen werden. Stattdessen brauchen wir Respekt für unsere Arbeitskolleg*innen, Freunde und Nachbar*innen. Nur gemeinsam halten wir unser Land am Laufen – in der Pflege, auf dem Bau, in Restaurants.

6 Gründe für ein NEIN:
  1. Die Initiative erzwingt die Kündigung der bilateralen Verträge.
  2. Die Initiative ist ein Angriff auf die Kaufkraft der Bevölkerung.
  3. Die Initiative reisst Familien auseinander.
  4. Die Initiative führt zum Pflege-Chaos.
  5. Die Initiative führt zur Ausbeutung von Arbeitskräften.
  6. Die Initiative schafft das Recht auf Asyl vollständig ab
Achtung: Die Initiative bringt nur Nachteile für die Landbevölkerung

Die Zuwanderung würde massiv und rigoros beschränkt. Zwar könnten grosse Städte eine Begrenzung der Zuwanderung besser verkraften, denn es wird immer genügend Leute geben, die in die urbanen Zentren ziehen, auch, weil dort höhere Löhne bezahlt werden.

Auf dem Land sieht die Realität anders aus. Schon heute sinkt in vielen Kantonen die Zahl der Erwerbstätigen. Mit der Chaos-Initiative würde sich diese Entwicklung dramatisch verschärfen: In ländlichen Regionen fehlten plötzlich tausende Arbeitskräfte.

Die Folgen wären direkt spürbar: Regionalspitäler müssten schliessen, Restaurants fänden kein Personal mehr und lokale Handwerksbetriebe würden zugrunde gehen. Die Initiative trifft zuerst die Landbevölkerung – und verschlechtert ihre Lebensqualität massiv.