Wenn wir jetzt nicht handeln, wird es für die nachfolgenden Generationen enorm teuer.

Ja zur Klimafonds-Initiative am 8. März.
StandPunkt von Nadja Stadelmann und Matthias Zemp

Laut einer Studie des Bundes drohen der Schweiz ab 2060 jährliche Kosten von 10 Milliarden Franken für die Folgen von Überschwemmungen, Unwetter, Dürre, Hitzewellen und allen anderen Folgen der Klimaerwärmung – wenn wir jetzt nicht deutlich mehr gegen die Klimakrise unternehmen.

Die Klimafonds-Initiative, über die wir am 8. März 2026 abstimmen, will gezielt Gegensteuer geben. Sie verlangt Investitionen von 0,5 bis 1 % des Bruttoinlandprodukts, das sind zwischen 4 und 8 Milliarden Franken, um unsere Infrastruktur für die jetzigen und kommenden Generationen zu modernisieren. Das bedeutet:
Unser Energiebedarf soll künftig mit Wasser-, Wind- und Solarenergie abgedeckt werden. Energieeffizienz, Gebäudesanierungen, Ersatz von Öl- und Gasheizungen durch Wärmepumpen oder andere nachhaltige Heizsysteme werden noch stärker gefördert. Zudem soll die Schweizer Industrie unterstützt werden, um auf klimafreundlichere Produktionsverfahren und Technologien umzustellen. Auch in die Ausbildung der für die Energiewende nötigen Fachkräfte soll investiert werden.

Diese Investitionen helfen uns, besser gewappnet zu sein. Sie schaffen zudem Arbeitsplätze, stärken das Gewerbe, machen uns unabhängiger von Öl- und Gasimporten (somit auch von Unrechtsregimes) und fördern Innovation und Fortschritt.

Unsere Vorfahren haben mit dem dichten Bahnnetz, Wasserkraftwerken, den Hochschulen und einigem mehr vorgemacht, wie sich vorausschauende Investitionen auszahlen. Jetzt liegt es an uns, für kommende Generationen Verantwortung zu übernehmen. Darum braucht es jetzt ein überzeugtes Ja zur Klimafonds-Initiative.